
Bild: Gans
Gans
Die Gänse (Anserinae) sind in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der Entenvögel. In Mitteleuropa ist vor allem die Graugans (Anser anser) heimisch, aus der sich durch Domestizierung die Hausgänse entwickelt haben. Die ursprünglich nicht einheimische Kanadagans (Branta canadensis) hat sich als Neozoon eingebürgert und brütet mittlerweile auch regelmäßig hier. Der Höckerschwan (Cygnus olor) war ursprünglich nicht in Mitteleuropa heimisch und wurde erst im 16. Jahrhundert als Parkvogel eingebürgert. In Ostasien wurde die Schwanengans (Anser cygnoides) domestiziert, die aus ihr hervorgegangene Zuchtform heißt Höckergans. Mittlerweile wurde sie mit europäischen Hausgansrassen gekreuzt. Während allgemeinsprachlich oft jeder langhalsige Entenvogel als Gans bezeichnet wird, zählen biologisch die urtümliche Merkmale aufweisenden Pfeifgänse und die Spaltfußgans sowie die zwischen Gänsen und Enten stehenden Halbgänse nicht in diese Gruppe. Hingegen sind die Schwäne eindeutig Vertreter der Gänse. Zur Unterfamilie Gänse (Anserinae) der Entenvögel (Anatidae) kann neben den echten Gänsen und den Schwänen noch die abweichende Hühnergans als dritte rezente, monotypische Tribus gestellt werden. Die echten Gänse lassen sich noch einmal in Feldgänse und Meergänse unterteilen. Erstere haben eine graubraune Grundfarbe, letztere sind meistens schwarz und weiß gemustert. Außerdem sind vielleicht die ausgestorbenen Moa-Nalos der Hawaii-Inseln Vertreter der Gänse.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gänse
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