
Bild: Kanarienvogel
Kanarienvogel
Der Kanarienvogel (Serinus canaria forma domestica) stammt vom Kanarengirlitz (Serinus canaria) ab. Der Kanarengirlitz bewohnt die atlantischen Inselgruppen der Kanarischen Inseln und Azoren sowie die Insel Madeira. Er lebt vor allem von Samen und Pflanzenteilen und in der Brutzeit auch von Insekten. Im Laufe von mehr als 500 Jahren hat der Mensch diesen Singvogel zu einem Haustier domestiziert. Der Kanarienvogel ist das einzige Haustier, bei dem der Stimmapparat – und somit seine Lautäußerungen (Gesang) – verändert wurde. Dieser Gesang hat den Kanarienvogel berühmt gemacht, und er wird auch „Sänger im gelben Federkleid“ genannt. Insbesondere der Harzer Roller stellt einen in dieser Hinsicht bekannten Zuchtvogel dar. In einem engen Zusammenhang mit dem Gesang steht das gut ausgeprägte Hörvermögen der Kanarienvögel. Die optimale Empfindlichkeit reicht von 3200 Hertz (Hz) bis 4000 Hz. Die untere Hörgrenze liegt bei 1100 Hz und seine obere bei 10000 Hz. Der Kanarienvogel kann zudem Tonfolgen unterscheiden, im Gedächtnis speichern und wiedergeben. Deshalb kann er den arteigenen und angezüchteten Gesang lernen. Er kann Töne und Tonfolgen anderer Vögel nachahmen und auch fremde Geräusche in seinen Gesang einbinden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarienvogel
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